Benachrichtigung der Opfer und ihrer Familien zur polizeilichen Ermittlung

Die 'Leitlinien des Crown Prosecution Service für betroffene Familien' weist aus, dass der Begriff ‘Familie’ Verwandte und Partner_in (auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften) beinhalten.

Die Publikation ‘Mordfälle –Richtlinien der CPS für betroffene Familien’ gibt an, dass die Staatsanwaltschaft so früh wie möglich die Opferfamilien treffen sollten, um diese zu informieren wie sich die Ermittlungen entwickeln und anzugeben, was die Angehörigen von den Verhandlungen bei Gericht zu erwarten haben.  

Die Kommunikationen der Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service (CPS) wird vom Familienkontaktbeamt_innen (Family Liaison Officer (FLO) in Form eines Briefes verschickt. Der CPS gibt an, dass es wichtig ist die Kommunikation mit der Familie so persönlich wie möglich zu gestalten. Es ist angestrebt, den_die gleiche_n Staatsanwalt_anwältin während einer Ermittlung zu behalten, der_die an relevanten Gerichtverhandlungen teilnimmt, bei denen die Angehörigen anwesend sind. Der CPS gibt jedoch an, dass dies nicht immer gewährleistet werden kann.

Bei der Einstellung von Ermittlungen einer Straftat sollte binnen eines Tages ein Brief an die Angehörigen verschickt werden, der diese Entscheidung erläutert. Dieser Brief bietet der Opferfamilie die Möglichkeit den_die Staatsanwalt_anwältin zu treffen, Fragen zu stellen und weitere Dinge zu besprechen.

Der Crown Prosecution Service (CPS) bietet ein Infoblatt bezüglich seiner Maßnahmen der Verfolgung von rassistisch und religiös motivierten Straftaten an, in dem eine Definition von rassistisch oder religiös motivierten Straftaten gegeben wird und wie der CPS diesen begegnet.

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011