Überprüfung durch sogenanntes Screening

Die Regierung Nordirlands hat einen offiziellen Fragenkatalog entworfen, an dem sich Unternehmen/Behörden orientieren können und der eine größtmögliche Berücksichtigung der oben genannten Auswirkungen unterstützen soll. Den Fragenkatalog finden Sie hier.

Für die Auswertung von Gleichbehandlungsdaten und –maßnahmen, existiert keine eindeutige Definition des Begriffes ‘Screening‘. Screening soll die Maßnahmen identifizieren, die eine wahrscheinliche Auswirkung auf Chancengleichheit und/oder die Etablierung guter Beziehungen haben. Es ist demnach eine der Methoden, die es Behörden und/oder Unternehmen ermöglicht, ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen und Chancengleichheit sowie gute Beziehungen in ihren Entscheidungen und Richtlinien durchgängig zu berücksichtigen.

Der erste Schritt eines Screenings beinhaltet das regelmäßige Auswerten von Personaldaten und Kundenfeedback. Ein Screening sollte möglichst von allen relevanten Mitarbeiter_innen und den Entscheidungsträger_innen durchgeführt werden. Der Fokus sollte auf den möglichen Nebenwirkungen der zu ergreifenden Maßnahmen liegen und genau untersuchen, ob die Gleichstellungsziele des Unternehmens und/oder der Behörde durch diese Maßnahmen beeinträchtigt oder ausgebaut werden (Northern Ireland Equality Commission, Guide for Public Authorities,  Seite 51-53).

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011