Für Schottland

Auch für verpflichtete, schottische Einrichtungen gibt es einen technischen Ratgeber der Equality and Human Rights Commission zu ihren spezifischen Pflichten, der hier eingesehen werden kann.

Öffentliche Einrichtungen in Schottland bekamen durch die (Schottland) Vorschriften 2012 (auf Englisch: Equality Act 2010 (Specific Duties) (Scotland) Regulations 2012) zehn zusätzliche, spezifische Pflichten von der schottischen Regierung auferlegt, die am 27. Mai 2012 rechtswirksam wurden. Wie die englischen und walisischen Behörden müssen sie Daten über ihre Mitarbeiter_innen sammeln und nutzen (vgl. (Schottland) Vorschriften 2012 Art. 6) und, ähnlich wie bei den Gleichheitszielen, sogenannte Gleichheitsergebnisse (auf Englisch Equality Outcomes) festlegen und öffentlich machen, von denen sie denken, dass sie ihnen dabei helfen, die allgemeine Gleichbehandlungspflicht besser umzusetzen (vgl. (Schottland) Vorschriften 2012 Art. 4). Auch sollen sie einen Fortschrittsbericht vorlegen, der zeigt, dass die allgemeine Gleichbehandlungspflicht ein wesentlicher Bestandteil bei der Ausübung ihrer Funktionen geworden ist, wodurch sie sie ebenfalls besser einhalten können sollen (vgl. (Schottland) Vorschriften 2012 Art. 3). Ebenso sollen sie Informationen zu vorherrschenden Lohnungleichheiten zugänglich machen und Stellungnahmen darüber abgeben, wie sie diese überwinden wollen (vgl. (Schottland) Vorschriften 2012 Art. 7 und 8).

Alle in Schottland geltenden, spezifischen Pflichten können in den (Schottland) Vorschriften 2012 zum Gleichstellungsgesetz 2010 nachgelesen werden.

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011