Entstehungsgeschichte der Gleichbehandlungsverpflichtungen

“’a general statutory duty to promote equality‘ … is part of a new approach to the goals of non-discrimination that goes beyond prohibition of discrimination through the regulation of conduct … and seeks to provide a positive duty to encourage change.”

Aus Maleiha Malik (2007): Anti-Discrimination Law in Britain, S. 153.

Die Entwicklung von Gleichbehandlungspflichten hat ihren Ursprung zum einen in Nordirland. Dort wurde in den neunziger Jahren deutlich, dass die umfassende Gleichstellung von Katholik_innen und Protestant_innen unverzichtbar für die Beilegung des zwischen ihnen andauernden, bewaffneten Konflikts geworden war. Zum anderen gab es Ende der neunziger Jahre eine Entwicklung in Großbritannien, die darauf ausgerichtet war, dass man Diskriminierung nicht nur gesetzlich verbieten und somit ahnden, sondern sie aktiv vorbeugen sollte.

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