Zweck

Die Gleichbehandlungspflicht ist ein Instrument zur Förderung von Transparenz, mit dem Ziel ergriffene Maßnahmen auf Beweise stützen und Entscheidungen auf einer fairen und klaren Basis treffen zu können.

Die Gleichbehandlungspflichten verfolgen den Zweck Gleichheitsüberlegungen und die Verbesserung des Umgangs miteinander in die Arbeit öffentlicher Einrichtungen miteinfließen zu lassen, indem sie beide Aspekte in den Mittelpunkt von Maßnahmenentwicklung, -umsetzung und -überprüfung stellen. So sollen Ungleichheiten adressiert und die Lebensqualität aller verbessert werden. Darüber hinaus ist die Erfüllung der Pflichten auch für die Institutionen selbst durchaus sinnvoll. Eine öffentliche Struktur, die solche Dienstleistungen anbietet, die den diversen Bedürfnissen ihrer Nutzer_innen entsprechen, wird ihre Aufgabe effizienter ausführen können. Die öffentlichen Dienstleistungen werden bei Einhaltung der Pflichten geeigneter und kostenwirksamer, was die Zufriedenheit mit ihnen steigert. Außerdem führt die Einhaltung der Gleichbehandlungsverpflichtungen zu besser informierten Entscheidungsprozessen, Maßnahmenentwicklungen und Ergebnissen. Auch ist eine Belegschaft in einem unterstützenden Arbeitsumfeld produktiver.

© Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. 2011